Informationen zur aktuellen Sicherheitslage in Israel

Unverändert gültig seit dem 05.12.2017

Übersichtskarte Aktuelle SicherheitslageWir möchten Ihnen hiermit einen Überblick über die derzeitige Situation im Land verschaffen und eine Einschätzung aus unserer Sicht abgeben.

Selbstverständlich hat die Sicherheit unserer Reisegäste oberste Priorität und deshalb befinden wir uns im stetigen Kontakt mit den eingesetzten Reiseleitern sowie den Mitarbeitern unseres Hauptbüros in Tel Aviv und mit dem Auswärtigen Amt in Berlin.

Nach den Informationen unseres Hauptbüros und des israelischen Tourismusministeriums können alle Reisen momentan wie geplant und ohne Einschränkungen durchgeführt werden.

Bei keiner unserer Reisen sind Besichtigungen und Aufenthalte im Gazastreifen und in seiner Umgebung vorgesehen. Die Aufenthalte im Westjordanland beschränken sich auf die Besichtigungen von Jericho und Bethlehem sowie auf das Befahren der von Israel kontrollierten Transitstrecken. Die Umgebung von Hebron wird dabei, genauso wie das Gebiet um Sderot, nicht berührt.

Das Auswärtige Amt rät bei Reisen nach Israel derzeit zu erhöhter Aufmerksamkeit und gibt folgende Hinweise:

Ab dem 6. Dezember 2017 kann es zu Demonstrationen in Jerusalem, dem Westjordanland und dem Gaza-Streifen kommen. Gewalttätige Auseinandersetzungen können nicht ausgeschlossen werden. Informieren Sie sich über die lokalen Medien und meiden Sie die betroffenen Gebiete.

In den letzten Wochen kam es fast täglich zu Angriffen auf israelische Autos in und um Tuqu‘, einer palästinensischen Stadt südlich von Bethlehem. Dabei wurden sowohl Steine als auch Molotov-Cocktails als Wurfgeschosse eingesetzt. Bitte vermeiden Sie den Besuch dieser Gegend mit einem Auto mit gelben, israelischen Kennzeichen.
Auch in anderen Teilen der Westbank wurden gelegentlich Autos attackiert und beworfen, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler.
Es kommt immer wieder vor, dass einzelne Täter israelische Zivilisten und Sicherheitskräfte mit Messern und vereinzelt mit Schusswaffen angreifen. Die Vorfälle in den letzten Monaten ereigneten sich überwiegend im Westjordanland und in Ost-Jerusalem, vereinzelt aber auch in Israel. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass ausländische Besucher Ziel von Gewalt sind. Dennoch wird vor allem in Jerusalem und dem Westjordanland dringend zu erhöhter Vorsicht geraten. Reisende sollten Menschenansammlungen jeder Art meiden. Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert.

Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation zu vereinzelten terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann – das Risiko eines Anschlags besteht fort. Reisende sollten bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten lassen.

 

Daher gilt:

Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.
Es wird empfohlen, sich vor Ort über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren.
Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon wird abgeraten.
Ferner wird geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden.

Link zum Auswärtigen Amt

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